Kurzportrait

Mehrstetten, eine noch ländlich geprägte Gemeinde, liegt auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb (mittlere Höhe 750 m), zwischen dem Schmiech- und Lautertal. Der erstmals um 1300 urkundlich erwähnte Ort zählt heute etwas über 1.400 Einwohner und ist damit die kleinste selbständige Gemeinde im Landkreis Reutlingen. Von der ursprünglich landwirtschaftlich strukturierten Ansiedlung hat sich Mehrstetten in den letzten drei Jahrzehnten zu einer Arbeiterwohngemeinde gewandelt.

Industrielle und handwerkliche Arbeitsstellen sowie Stellen im Dienstleistungsbereich bieten in Mehrstetten Arbeitsplätze. Es gibt schon seit vielen Jahren eine praktische Ärztin und eine Zahnärztin im Ort sowie ein offenes Jugendzentrum.

 

Die Gemeinde besitzt eine eigene verpflichtende Ganztagesgrundschule sowie einen Kindergarten mit zwei Gruppen, der derzeit zu einer Kindertagesstätte mit drei Gruppen und zusätzlichen zwei Krippengruppen erweitert wird. Für Sport- und kulturelle Veranstaltungen steht eine Turn- und Festhalle zur Verfügung. Zwei Sportplätze, vier Tennisplätze, ein Skilift im Böttental und bestens präparierte Loipen bieten je nach Saison die Möglichkeiten zur sportlichen Freizeitgestaltung. Vielfältige Aktivitäten der 13 Mehrstetter Vereine verleihen der Gemeinde ihren besonderen Charme. Gerade die Vereine sind die festen Säulen einer harmonischen Dorfgemeinschaft und tragen entscheidend zum Zusammengehörigkeitsgefühl bei.

Mit seiner landschaftlich reizvollen Umgebung bietet Mehrstetten seinen Einwohnern, Urlaubern und Ausflüglern auch genügend Möglichkeiten zur Erholung. Auf den meist ebenen, befestigten Feldwegen sind schöne Radtouren möglich. Rundwanderwege laden zu Spaziergängen und Wanderungen ein. Die Gemarkung Mehrstetten mit Feldern, Wäldern, Wacholderheiden und Trockentälern (Böttental und Schandental) bietet beim Durchwandern ein Erlebnis mit der Natur und seiner vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. Sehenswert und stets einen Besuch wert sind die volkskundlichen Sammlungen, welche im Mehrstetter Heimatmuseum zu sehen sind.