In Baden-Württemberg liegt momentan die 7-Tages-Inzidenz bei 74,2 pro 100.000 Einwohner (Landkreis Reutlingen 66,5). Diese erfreuliche Entwicklung verdanken wir allen, die sich verantwortungsvoll und diszipliniert verhalten.

Dennoch sind die Intensivbetten in Baden-Württemberg immer noch zu 86,6 % belegt. Außerdem ergibt sich durch die neuen Virusvarianten ein neues Problem, denn sie scheinen deutlich ansteckender zu sein als das bisherige Virus. Diese Mutationen sind bereits auch in Baden-Württemberg aufgetreten. Daher ist jetzt vorsorgliches Handeln erforderlich. Wir müssen die Infektionszahlen weiter massiv herunterdrücken, um eine bessere Ausgangsbasis für die ansteckenderen Virusvarianten zu haben.

Mit Beschluss vom 30. Januar 2021 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 1. Februar 2021 in Kraft. Die Änderungen betreffen hauptsächlich den Betrieb von Schulen und Kindertagesstätte und den Zutritt zu Krankenhäusern. Die meisten anderen Regelungen bleiben unverändert bestehen.

Die aktuell gültigen Regelungen der Corona-Verordnung können Sie hier als Übersicht herunterladen.

Eine Liste von geschlossenen und offenen Einrichtungen oder Aktivitäten können Sie hier herunterladen.

Die Aktualisierungen der Corona-Verordnung werden laufend auf dieser Seite veröffentlicht: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/alle-meldungen/meldung/pid/aktuelle-aenderungen-der-corona-verordnungen/

 

Impfung

Bundesweit wurden Zentrale Impfzentren und inzwischen auch viele Kreisimpfzentren eingerichtet. Das Kreisimpfzentrum unseres Landkreises ist in Reutlingen (Kreuzeiche-Stadion, Tribünengebäude). Derzeit suchen viele mobile Impf-Teams Pflegeeinrichtungen auf. Vom Bundesministerium für Gesundheit wurde eine Impfstrategie festgelegt, die Sie hier einsehen können.

Die Verfügbarkeit des Impfstoffs ist zu Beginn noch sehr begrenzt. Anspruch auf eine Covid-19-Schutzimpfung haben derzeit nach der entsprechenden Verordnung des Bundes vor allem Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, außerdem Mitarbeiter*innen in der ambulanten oder stationären Altenpflege sowie in einer medizinischen Einrichtung mit hohem Ansteckungsrisiko bzw. bei Kontakt zu sehr verletzlichen Gruppen, etwa auf einer Krebsstation. Die endgültige Prüfung des Anspruchs auf eine Impfung findet vor Ort im jeweiligen Impfzentrum statt.

Eine Impfung im Impfzentrum erfolgt nur mit Termin. Bei der Terminvereinbarung, telefonisch über eine zentrale Telefonnummer (116117) bekommen Sie gleichzeitig die Termine für Erst- und Zweitimpfung. Dieser Anschluss ist allerdings derzeit aufgrund der großen Nachfrage oft schwer erreichbar. Sie können den Termin auch online über die zentrale Anmeldeplattform vereinbaren. (Voraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse und die Möglichkeit, eine SMS zu empfangen).

Die häufigsten Fragen rund um Corona und die Impfung werden auf dieser Seite der Landesregierung beantwortet.