In Baden-Württemberg gab es am heutigen Samstag weitere 2.597 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus, 66 Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. In unserem Bundesland liegt derzeit die 7-Tages-Inzidenz bei 138,8 pro 100.000 Einwohner (Landkreis Reutlingen 157,1). Die Intensivbetten in Baden-Württemberg sind zu 86 % belegt.

Die jeweils aktuellen Zahlen können Sie auf der Internetseite der Landesregierung einsehen.
An diesen Zahlen sieht man deutlich, wie wichtig es ist, dass sich wirklich ALLE an die gängige „AHA+AL„-Regel (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, App benutzen, Lüften) halten.

Um sich vom Landratsamt per Mail über die aktuellen Entwicklungen im Landkreis Reutlingen informieren zu lassen, können Sie sich hier zum „Landkreisfunk“ anmelden.

Die aktuellen Regelungen

Die aktuellsten Meldungen und die ausführlichen Regelungen finden Sie wie üblich auf der Internetseite der Landesregierung. Hier können Sie auch die Rede von Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Landtag zur aktuellen Lage ansehen. Bitte versuchen Sie ganz allgemein, sich mit so wenigen Personen wie möglich zu treffen. Vielleicht telefonieren Sie einfach mal ausführlich mit Ihren Verwandten und Freunden, anstatt diese zu besuchen

Eine kurze Übersicht der Landesregierung über die wichtigsten Punkte können Sie hier als pdf-Datei herunterladen.

Die wichtigsten Punkte möchten wir hier noch einmal aufführen:

Ausgangsbeschränkungen
Der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist nur aus triftigen Gründen erlaubt. Z.B.:
Bei Nacht (20 Uhr bis 5 Uhr):
• Ausübung beruflicher Tätigkeiten und wichtiger Ausbildungszwecke. • Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Leistungen. • Begleitung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger, Sorge- und Umgangsrecht. • Begleitung Sterbender und Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen. • Handlungen zur Versorgung von Tieren, z.B. Gassi gehen oder füttern. • Besuch von religiösen Veranstaltungen. • Veranstaltungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung. • Besuch von Versammlungen nach Artikel 8 des Grundgesetzes. • Wahlkampfaktivitäten, wie Verteilung von Flyern, Plakatierungen oder Informationsstände nach behördlicher Genehmigung möglich.
Bei Tag (5 Uhr bis 20 Uhr) zusätzlich:
• Besuch der Notbetreuung in Schulen und Kitas. • Sport und Bewegung an der frischen Luft ausschließlich alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer weiteren, nicht im selben Haushalt lebenden Person. • Erledigung von Einkäufen. • Wahrnehmung von Dienstleistungen. • Behördengänge • Blutspendetermine

Kontaktbeschränkungen
Private Treffen im öffentlichen oder privaten Raum nur noch im Kreis des eigenen Haushalts plus höchstens eine weitere Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört. (Kinder dieser beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt.) Die Regelung dient dazu besondere Härtefälle abzufangen.
Regelung für Kinderbetreuung: Kinder aus maximal zwei Haushalten dürfen zusammen in einer festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften betreut werden.

Kindertagesstätten und Grundschulen bleiben geschlossen. Grundschüler werden mit Lernmaterial versorgt. Sollten es die Infektionszahlen zulassen, ist eine Öffnung ab dem 18. Januar möglich.
Weiterführende Schulen gehen in den Fernunterricht. Präsenzunterricht ist findet nicht statt. In Abschlussklassen sind individuelle Ausnahmeregelungen möglich.

Um finanzelle Härten abzumildern wird das Kinderkrankengeld auch für Kinder bezahlt, die zu Hause betreut werden müssen, und zwar für 20 Tage pro Kind und Elternteil (bei Alleinerziehenden 40 Tage).

Der Einzelhandel musste ab dem 16. Dezember weitgehend schließen. Geschlossene Einzelhandelsbetriebe können Lieferdienste anbieten. Abholangebote („Click&Collect) sind ab Montag, 11. Januar wieder gestattet. Die Betreiber der Betriebe müssen sicherstellen, dass es in der Abholsituation nicht zu Menschenansammlungen kommt.

Kontakte am Arbeitsplatz: Ministerpräsident Kretschmann forderte die Arbeitgeber auf, wo immer möglich Home-Office zu ermöglichen. Kantinen werden geschlossen.

Einen Überblick über geöffnete und geschlossene Einrichtungen bzw. Aktivitäten finden Sie in diesem pdf-Dokument.

 

Impfung

Bundesweit wurden Zentrale Impfzentren eingerichtet, in denen auch schon mit Impfungen gestartet wurde. Derzeit wird in Baden-Württemberg in neun Zentren geimpft, unter anderem in Tübingen und Ulm. Ab dem 22. Januar kommen noch ca. 50 Kreisimpfzentrum dazu. Das Kreisimpfzentrum unseres Landkreises ist in Reutlingen (Kreuzeiche-Stadion, Tribünengebäude). Vom Bundesministerium für Gesundheit wurde eine Impfstrategie festgelegt, die Sie hier einsehen können.

Die Verfügbarkeit des Impfstoffs ist zu Beginn sehr begrenzt. Anspruch auf eine Covid-19-Schutzimpfung haben derzeit nach der entsprechenden Verordnung des Bundes vor allem Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, außerdem Mitarbeiter*innen in der ambulanten oder stationären Altenpflege sowie in einer medizinischen Einrichtung mit hohem Ansteckungsrisiko bzw. bei Kontakt zu sehr verletzlichen Gruppen, etwa auf einer Krebsstation. Die endgültige Prüfung des Anspruchs auf eine Impfung findet vor Ort im jeweiligen Impfzentrum statt.

Eine Impfung im Impfzentrum erfolgt nur mit Termin. Bei der Terminvereinbarung, telefonisch über eine zentrale Telefonnummer (116117) bekommen Sie gleichzeitig die Termine für Erst- und Zweitimpfung. Dieser Anschluss ist allerdings derzeit aufgrund der großen Nachfrage oft schwer erreichbar. Sie können den Termin auch online über die zentrale Anmeldeplattform vereinbaren. (Voraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse und die Möglichkeit, eine SMS zu empfangen).

Die häufigsten Fragen rund um die Impfung werden auf dieser Seite der Landesregierung beantwortet.