Stand 20.04.2020 19:30 Uhr

Liebe Mehrstetter*innen,

nun können wir Ihnen endlich Infos zum Thema Notbetreuung in KiTa und Schule ab 27. April 2020 zukommen lassen. Mittels angefügter Pressemitteilung hat sich Kultusministerin Dr. Eisenmann zu den vorgesehenen Änderungen geäußert. (Die Eltern unserer KiTa- und Grundschulkinder haben diese Meldung auch heute Mittag bereits per App bzw. Mail bekommen.)

Wir möchten insbesondere auf folgendes Hinweisen:

  • In den Schulen beginnt am 4. Mai 2020 ein stufenweiser Einstieg mit Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildender Schulen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen, sowie mit den Prüfungsklassen der beruflichen Schulen. Bitten setzen Sie sich hierzu mit Ihrer weiterführenden Schule in Verbindung. Unsere Grundschule bleibt vorerst geschlossen, auch die 4. Klasse.
  • Die KiTa bleibt ebenso vorerst geschlossen.
  • Ab 27. April 2020 werden in die Notbetreuung in KiTas und Schulen auch Schüler der 7. Klasse einbezogen (bisher nur bis zur 6. Klasse).
  • Darüber hinaus sollen auch Eltern, bei denen beide Elternteile bzw. der/die Alleinerziehende, aufgrund ihres Berufes eine Präsenzpflicht am Arbeitsplatz haben und diese vom Arbeitgeber bestätigt wird, die Notbetreuung in Anspruch nehmen können.
  • Neu ist damit, dass nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern grundsätzlich Kinder, bei denen beide Elternteile bzw. die/der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz wahrnehmen und von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gestellt werden.
  • Neben der Bescheinigung des Arbeitgebers, bedarf es jedoch außerdem der schriftlichen Erklärung beider Erziehungsberechtigten bzw. von der/dem Alleinerziehenden, dass eine anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Wichtig zu beachten: Weil der reguläre Betrieb von Kindertageseinrichtungen sowie der Schulbetrieb in weiten Teilen weiterhin untersagt ist, bleibt es eine „Notbetreuung“ und kann wie bisher nur in kleineren Gruppen durchgeführt werden. Die o.g. Änderungsverordnung legt die zulässige Gruppengröße in Kitas und Schule fest; nach dem derzeitigen Stand beträgt die Gruppengröße bei Kitas höchstens die Hälfte der genehmigten Gruppengröße nach der Betriebserlaubnis, in Schulen die Hälfte des jeweiligen Klassenteilers. Aus Gründen des Infektions- und Gesundheitsschutzes kann die Gruppe auch reduziert werden.

Es kann deshalb im Einzelfall dazu kommen, dass die räumlichen und personellen Betreuungskapazitäten nicht ausreichen, um für alle Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen. Die o.g. Änderungsverordnung wird aus diesem Grund folgenden Kindern Vorrang einräumen:

  • bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur arbeitet und unabkömmlich ist;
  • Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist sowie
  • Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben.

Über die genaue Vorgehensweise für Kinder, die in Mehrstetten in die KiTa oder zur Grundschule gehen, werden die Eltern wieder über die KiTa-Info-App und den Mailverteiler informiert!

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